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Impfdurchbrüche – Wiederinfektionen – Einflussfaktoren

Trotz Impfung können sich Menschen mit dem Corona Virus erneut infizieren und erkranken. Man spricht dann von einem Impfdurchbruch. Nach drei Impfungen verläuft die Covid-Infektion in der Regel erheblich weniger schwer und weniger häufig tödlich als bei Ungeimpften! Allerdings können sich auch drei mal Geimpfte erneut anstecken, unbemerkt eine Viruslast tragen und insbesondere Ungeimpfte anstecken. Daher sollten regelmäßige Nach-Testungen und das korrekte Tragen des Mund-Nasenschutzes, insbesondere in den Gesundheits-, Erziehungs-, Pflege- und Gastronomieberufen obligatorisch sein.

Impfdurchbrüche häufen sich bei geschwächter Immunabwehr zum Beispiel unter Chemotherapie, bei Autoimmunkrankheiten, unter Belastung durch entzündliche Erkrankungen, unter immunsuppressiver Therapie oder schlicht aus Alterungsgründen und bei Multimorbidität. Impfdurchbrüche durch Virus-Mutationen wie aktuell durch die Delta- und Omikron-Varianten nehmen ebenfalls zu.

Die Antikörper-Level und der Impfschutz – auch nach Covid-19-Booster-Impfungen- können nach Monaten problematisch niedrig werden. Auffrischungsimpfungen – in Abständen nach Empfehlung der STIKO für die einzelnen Impfstoffe – werden daher weiterhin notwendig sein, wenn nicht medizinische Gründe im Einzelfall Kontraindikationen bilden. Die STIKO empfiehlt grunddsätzlich sehr dringend die Durch- und Auffrischungsimpfungen für alle Beschäftigten in der Pflege, in der Krankenversorgung im Erziehungs-, Polizei- und Militärbereich sowie in der Gastronomie. Wahrscheinlich wird eine gesetzliche Impfpflicht unvermeidlich, weil Mitverantwortung, Vernunft und Menschlichkeit hierzulande allzu oft einem queren Verständnis von vermeintlich individuellen ‚Freiheitsrechten‘ zum Opfer fallen.

Biologisches Lebensalter – Einflussfaktoren – Naturheilverfahren

Unsere Lebensqualität wird durch Genetik, Lebensweise, Umwelteinflüsse, Ernährung, Stressverarbeitung und natürlich durch Vermeidung oder durch die Ausheilung von Krankheiten beeinflusst. Zusammenfassend spricht man von Epigenetik. Eine neue Methode zur näheren Bestimmung des biologischen – epigenetisch beeinflussten – Lebensalters beim Menschen wurde von Prof. KARA FITZGERALD und ihrem Team vom INSTITUTE FOR FUNCTIONAL MEDIZINE in Washington D.C. publiziert. Bei einer Studie wurde einem Probandenkollektiv im Alter von 50 bis 72 Jahren die Lebensweise umgestellt – nämlich auf Ausdauersport, Entspannungsübungen, mindestens 7-stündigem Nachtschlaf sowie überwiegend pflanzliche Ernährung. Zum Ende der mehrmonatigen Beobachtungszeit beider Kollektive wurden DNA-Anlagerungen, die als epigenetisch altersabhängig gelten, im Speichel der Probanden verglichen. Die mit dieser Methode ‚gemesseneAlterserwartung der optimiert lebenden Testgruppe verbesserte sich gegenüber der ’normal‘ lebenden Kontrollgruppe um durchschnittlich drei Jahre. Man fand damit bestätigt, dass gesunde Aktivität, optimierte Ernährung, guter Schlaf und Naturheilverfahren – als zellbiologisch längst gesichert gilt hier auch das Heilfasten – mit einer langfristigen Verbesserung der Gesundheitsprognose und der Lebensqualität belohnt werden.

Naturgemäße Heilverfahren sollten somit als Ergänzung zur konventionellen Medizin – und natürlich durch sichere und vollständige Impfungen – weitestmöglich genutzt werden. Sichere und praxistaugliche Medikamente gegen Corona-Infektionen und gegen das Long-Covid-Syndrom werden auf absehbare Zeit leider nicht in ausreichender Menge verfügbar sein. Naturheilverfahren hingegen werden – als derzeit bereits erprobte und durchaus wirksame Maßnahmen gegen Long-Covid-Syndrome – eine starke Renaissance erfahren müssen.

kvhh.net

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